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Indoor

Thema: Indoor-Basics
Wie schon in der Einleitung angedeutet ist Indoor grow eine kostenintensive Angelegenheit wobei jedoch erwähnt werden darf, dass es in den meisten Fällen billiger ist als sein Geld einem Dealer zu bringen. Beim Indoor grow sollte aber gleich zu Beginn darauf geachtet werden was schlussendlich teurer kommt, denn auch bei der Materialwahl ist es äussserst wichtig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das Teuerste ist nicht unbedingt das Beste, doch billig ist gutes Zubehör in den wenigsten Fällen. Und wer sich zum Indoor grow entscheidet sollte auch wissen, dass dafür dann auch alles stimmen muss. Es ist nicht möglich zu Gunsten des Einen auf das Andere zu verzichten, da bei der Pflanzenzucht das Gesetz des Minimums absolut unumstossbar ist. Dies bedeutet dass die Pflanze von allem nur in jenem Mass profitieren kann, wie das am wenigsten vorhandene Element es ermöglicht. Wenn der Pflanze beispielsweise genügend Stickstoff zur Verfügung stehen würde doch zu wenig Phosphor vorhanden ist, dann kann die Pflanze proportional nur soviel Stickstoff aufnehmen wie Phosphor vorhanden ist. Und genau das selbe gilt natürlich für Licht und Klima, wobei aber bei diesen Punkten zusätzlich noch ganz andere Aspekte wichtig sind.
Ein schlechtes Klima wird nämlich zusätzliche Probleme diverser Art wie etwa Schimmelkrankheiten und Schädlingsplagen mit sich bringen, womit wohl deutlich sein dürfte weshalb dies nicht ausser Acht gelassen werden kann. Doch Licht, Luft und Erde sind nicht die einzigen Aspekte welche die Aussichten auf Erfolg ganz wesentlich bestimmen, sondern auch die Räumlichkeiten spielen dabei eine ganz belangreiche Rolle.
Auch der beste Raum oder die beste Growbox können nicht vor Schädlingen schützen und es gibt wohl kaum einen Indoor Grower, welcher nicht schon mit einem Spinnmilbenproblem zu kämpfen hatte. Dies ist ganz einfach unvermeidbar, weil man sich solche Biester von überall einschleppen kann. Was aber vermieden werden kann und sollte ist diesen und ähnlichen Viechern eine günstige Umgebung zu bieten, und genau dies ist einer der Punkte bei welchen immer wieder schwerwiegende Fehler gemacht werden. Auch heute noch werden beispielsweise Growboxen angeboten deren Wandmaterial aus Pressspanplaten besteht, oder es werden Rahmenkonstruktionen aus Holz gefertigt. Dies ist einer der schwersten Fehler welche man überhaupt begehen kann, weil alle porösen Materialien nicht nur den Schädlingen Unterschlupf bieten, sondern auch noch Feuchtigkeit saugen. In einer sauberen Konstruktion gibt es selten Probleme mit Spinnmilben doch treten solche auf, dann bekommt man diese nicht nur in den Griff sondern wird sie auch wieder los. Bei Holzkonstruktionen dagegen ist spätestens nach einem Jahr der Zug abgefahren und wenn die Spinnmilben-Probleme einmal entstanden sind, dann wird man sie kaum mehr los werden. Deshalb ist es wirklich besonders wichtig darauf zu achten keine porösen Materialien und schon gar keine Pressspanplaten für die Konstruktion einer Growbox zu verwenden.

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden zur Aufzucht unter Kunstlicht, wobei die eine davon wesentlich günstiger als die andere ist. Wer nämlich in einem eigenen Haus wohnt kann sich statt einer Growbox direkt einen Raum für das growen einrichten und wird dabei viel einsparen können. Leider aber hat nicht jeder dieses Glück und / oder einen Raum für diesen Zweck zur Verfügung und kann sich somit nicht für die billigere Option entscheiden. Die teurere Option welche dafür beinahe jedem offen steht ist eine Growbox, bei welcher viel Ausrüstung und Material für wenig Raum erstanden werden muss. Zusätzlich dazu kommt noch das oben angesprochene Problem der porösen Materialien, welches die noch verbleibenden Möglichkeiten gleich teuer werden lässt.

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